EU-Reifenlabel

Was Sie über das EU-Label- die Europäische Reifen-Kennzeichnungs-Verordnung wissen sollten

Das EU-Label wurde 2012 eingeführt und soll Verbrauchern mehr Transparenz verschaffen. Ziel des Labels ist mehr Sicherheit, Umweltschutz und Wirtschaftlichkeit im Straßenverkehr. Alle Reifen innerhalb der Europäischen Union müssen dieses Label vorweisen können. Innerhalb von drei Kategorien kann man sich über die Leistung des jeweiligen Reifens informieren.

  1. Rollwiderstand/ Kraftstoffverbrauch
  2. Nasshaftung/ Bremsweg
  3. Geräuschemissionen/ externes Abrollgeräusch

Reifenlabel-Bewertungsklassen
Rollwiderstand/ Kraftstoffverbrauch Hier wird die Kraftstoffeffizienz in sechs Klassen bewertet. Von G (geringste Effizienz/ hoher Rollwiderstand) bis A (Größte Effizienz/ geringer Rollwiderstand). D wird nicht berücksichtig. Grundsätzlich hängt die Kraftstoff-Einsparung vom Fahrzeug und den Fahrbedingungen ab. Aber mit der richtigen Bereifung kann eine erhebliche Kraftstoffminderung erreicht werden. Zwischen Reifen der Klasse A und Reifen der Klasse G bis zu 7,5 %. Je nach Messmethode.
Nasshaftung/ Bremsweg Hier werden 5 Klassen für die Bewertung eingesetzt. (D und G entfallen). A bietet die beste Nasshaftung mit dem kürzesten Bremsweg, F hat den längsten Bremsweg. Fahrzeug und Fahrbedingungen spielen bei Nässe zwar ebenfalls eine Rolle, jedoch kann eine Komplett-Bereifung mit Reifen der Klasse A gegenüber F für eine Verkürzung des Bremswegs von bis zu 18 m sorgen. Geschwindigkeit 80 km/h und normaler PKW.
Geräuschemisionen/ externes Rollgeräusch Die Lautstärke, die ein Reifen während der Fahrt produziert, wird in Dezibel (dB) angegeben. Die schwarzen Linien geben die Werte an. Je mehr schwarze Linien, desto lauter der Reifen. Bei Werten über 80 dB können gesundheitliche Probleme auftreten. Übrigens bedeutet es nicht, dass diese Geräuschpegel im Fahrzeuginnenraum auftreten.